...der erste Zahn!
Da hat sich still und heimlich der erste Zahn durchgeschummelt. Plötzlich hats geklappert als Paul aus dem Glas trinken wollte. Ab jetzt kann auch festens Essen auf den Tisch. :-D
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25. Juli 2010
15. April 2010
Hmm... lecker Würstchen
Frage: Wie kann man nur an das leckere Würstchen auf dem Tisch ran kommen?
Schritt 1: Das Objekt der Begierde solange anstarren, bis die Eltern Erbarmen haben und es in erreichbare Nähe rücken.
Schritt 2: das Ziel anpeilen
Schritt 3: anpirschenSchritt 4: Objekt schnappen
Schritt 5: die Beute in Sicherheit bringen
28. März 2010
Der erste Keks
Auch wenn der erste Zahn immer noch auf sich warten lässt, hat Paul letztens seinen allerersten Keks bekommen, um endlich mal was richtiges kauen zu können. Schließlich soll es ja irgendwann auch mal etwas anderes als immer nur Brei in allen Variationen geben. Ganz entgegen seinem sonstigen Verhalten alles in den Mund zu nehmen, hat er den Keks lieber nur gaaanz genau angeguckt und geschüttelt. Mit etwas Nachhilfe hat er aber dann doch noch an seinem ersten Keks geknabbert:
Gesamteindruck: Naja... Brei schmeckt wohl besser.
Heute, ein paar Wochen später, gabs mal wieder Keks und Paul hat tatsächlich alleine davon abgebissen. Allerdings immer noch ohne Zahn :-)
12. Februar 2010
Gemüserisotto
Also Begeisterung sieht anders aus. heute gab es zum ersten mal Gemüserisotto mit richtigen Reiskörnern drin. Aber so richtig zu schmecken, scheint es nicht. Das erinnert doch stark an Opa M., der auch soo gerne Reis isst. ;-)
Weil Paul nur ein paar Löffelchen gegessen hat, hab ich doch schnell noch eine Flasche Milch fertig gemacht. Als ich nach zwei Minuten wieder kam, sah er so aus. Und auch das erinnert an den Opa.. hihi
Weil Paul nur ein paar Löffelchen gegessen hat, hab ich doch schnell noch eine Flasche Milch fertig gemacht. Als ich nach zwei Minuten wieder kam, sah er so aus. Und auch das erinnert an den Opa.. hihi
25. November 2009
Vom Essen und Trinken
In den ersten Tagen nach seiner Geburt hat Paul noch Glukoseinfusionen bekommen, um schneller zu Kräften zu kommen. Zusätzlich bekam er aber auch von Anfang an Milch in winzigen Portionen von 20 oder 25ml. Sehr schnell, um nicht zu sagen täglich, wurden vom Oberarzt die Trinkmengen um 5 ml erhöht. Das hört sich nicht viel an, aber man ist ganz schnell bei 50, 60 und 80ml. Obwohl er seine Mengen am Anfang noch ganz gut geschafft hat, kam Paul aber mit dem Trinken nicht mehr hinterher und bekam eine Magensonde verpasst. Mir war sowieso schleierhaft wie das funktionieren soll. Auf der Kinderintensivstation waren immer um 3 bzw. 15 Uhr, 7 bzw. 19uhr und 11 bzw. 23Uhr Versorgungszeiten, also windeln und füttern. Alle Kinder wurden gleichzeitig "abgefüttert". Ich habe aber vollstes Verständnis dafür, dass man keine Lust auf Milch hat, wenn man gerade noch friedlich geschlafen hat. Also haben wir um jeden ml gekämpft - gefühlte Ewigkeiten. Inklusive abpumpen der Muttermilch und wickeln hat die ganze Prozedur manchmal bis zu 2 Stunden gedauert. Und 2 Stunden später begann dann schon wieder die nächste "Versorgung".
Bevor Paul endlich entlassen werden konnte, musste er verlässlich alles trinken. Ich dachte wirklich, dass wir Weihnachten immer noch da sitzen werden. Doch nach zwei Wochen hat sich Paul schon zum zweiten Mal die Magdensonde selbst gezogen. Die Schwestern waren gerade beschäftigt und hatten keine Zeit eine neue zu setzen. Ich sollte auch erstmal sehen, ob und wieviel er trinkt. Und siehe da, niemand hätte es für möglich gehalten: Paul hat seit diesem Moment alles aber auch wirklich alles getrunken was man ihm vorgesetzt hat!! Schon drei Tage später durften wir dann auch endlich nach Hause.
Nach 4 Monaten gabs zum ersten Mal einbisschen Bananenbrei, um zu testen, ob er für feste Nahrung überhaupt schon bereit ist. Was soll ich sagen, er sah sprichwörtlich erleichtert aus, dass es mal was anderes als nur Milch gibt! Seitdem gibts mittags also immer leckeren Brei. Inzwischen sogar ohne große Kleckerei und ohne mit den kleinen Händen in den vollen Löffel zu patschen und ihn dann durchs halbe Wohnzimmer zu werfen.

Bevor Paul seinen Brei bekommt, darf er vorher immer schon mit seinem Löffel spielen, damit er sich daran gewöhnt, schließlich soll er ja auch irgendwann mal selbst essen. Gestern hat er sich doch tatsächlich den Löffel genommen, als ich ihm diesen hingehalten hab und hat sich ihn in den Mund gesteckt! Ich war ziemlich beeindruckt, dass er mit dem langen Löffel wirklich sofort seinen Mund gefunden hat. *freu* Da natürlich auf dem Löffel nichts drauf war, hat er das Interesse dann doch recht schnell wieder verloren.
Leider ist es mir noch nicht gelungen, Paul davon zu überzeugen, dass man außer Milch auch etwas anderes trinken kann und sollte. Wasser und Tee will er nicht, Saft will ich nicht. Manchmal kann ich ihn mit viel Überzeugungskraft dazu überreden doch einen Schluck Wasser zu trinken, aber ich hoffe, das wird noch. Irgendwann muss er ja mal was trinken. :-)
Bevor Paul endlich entlassen werden konnte, musste er verlässlich alles trinken. Ich dachte wirklich, dass wir Weihnachten immer noch da sitzen werden. Doch nach zwei Wochen hat sich Paul schon zum zweiten Mal die Magdensonde selbst gezogen. Die Schwestern waren gerade beschäftigt und hatten keine Zeit eine neue zu setzen. Ich sollte auch erstmal sehen, ob und wieviel er trinkt. Und siehe da, niemand hätte es für möglich gehalten: Paul hat seit diesem Moment alles aber auch wirklich alles getrunken was man ihm vorgesetzt hat!! Schon drei Tage später durften wir dann auch endlich nach Hause.
Manchmal, wenns ihm nicht schnell genug gehen kann, hält er sogar selbst kurz die Flasche.
Nach 4 Monaten gabs zum ersten Mal einbisschen Bananenbrei, um zu testen, ob er für feste Nahrung überhaupt schon bereit ist. Was soll ich sagen, er sah sprichwörtlich erleichtert aus, dass es mal was anderes als nur Milch gibt! Seitdem gibts mittags also immer leckeren Brei. Inzwischen sogar ohne große Kleckerei und ohne mit den kleinen Händen in den vollen Löffel zu patschen und ihn dann durchs halbe Wohnzimmer zu werfen.
Hier der erste Bananenbrei. LECKER!
Auch wenn es anders aussieht. Paul fand Karotte gut, nur war ich ihm zu langsam! Kaum war der Löffel in Reichweite hatte das Geschrei ein Ende.
Trockenübungen
Bevor Paul seinen Brei bekommt, darf er vorher immer schon mit seinem Löffel spielen, damit er sich daran gewöhnt, schließlich soll er ja auch irgendwann mal selbst essen. Gestern hat er sich doch tatsächlich den Löffel genommen, als ich ihm diesen hingehalten hab und hat sich ihn in den Mund gesteckt! Ich war ziemlich beeindruckt, dass er mit dem langen Löffel wirklich sofort seinen Mund gefunden hat. *freu* Da natürlich auf dem Löffel nichts drauf war, hat er das Interesse dann doch recht schnell wieder verloren.
Leider ist es mir noch nicht gelungen, Paul davon zu überzeugen, dass man außer Milch auch etwas anderes trinken kann und sollte. Wasser und Tee will er nicht, Saft will ich nicht. Manchmal kann ich ihn mit viel Überzeugungskraft dazu überreden doch einen Schluck Wasser zu trinken, aber ich hoffe, das wird noch. Irgendwann muss er ja mal was trinken. :-)
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