25. Februar 2010

erste sprachliche Entwicklung

Nachdem sich Paul seit letzter Woche drehen und mittlerweile auch durch die Wohnung kullern kann und damit einen großen motorischen Fortschritt gemacht hat, scheint er sich im Moment eher auf sprachliche Aktivitäten verlegt zu haben. Schon vor längerer Zeit war von ihm mal ein "Dada" zu hören. Aber dann immer nur einmal. Seit zwei Tagen schnattert und plappert er den ganzen Tag vor sich hin und übt sich in der Lautverdoppelung. "Dadadada, behbe, bubä, dadabä ...". Was er wohl zu erzählen hat? Je nach Laune und Stimmung erzählt Paul auch in unterschiedlichen Tonlagen. Vom freundlichen Plauderton bis zu wütendem Geschnatter (z.B. wenn die böse Mama schon wieder mit der Trinkflasche ankommt).
Zusätzlich, und das ist neu, wird auch geprustet ohne Ende, aber ich denke, dass das für die Mundmotorik nur gut sein kann. Nachts wurde ich sogar ein paar mal von seinem Prusten geweckt. Im dunklen Schlafzimmer war kein Mucks zu hören, nur das fröhliche und beständige prusten. :-) Für nächste Woche haben wir endlich einen Termin bei der Logopädin im SPZ bekommen. Wir  werden uns bei ihr vorstellen und ich bin gespannt, was sie uns zu sagen hat.
Was mich aber ganz besonders freut, ist, dass Paul bewusst anfängt nachzuahmen. Mache ich einen Kussmund, macht er einen Kussmund; pruste ich, prustet er zurück. Ab und zu winkt er sogar bei WinkeWinke zurück bzw.  wirft seinen rechten Arm in die Luft.

21. Februar 2010

Guckguck, ich bins der Paul

 
 "Guck guck..."

 

16. Februar 2010

Update: Drehen

Hurra Hurra Hurra...

Paul dreht sich seit heute auch vom Rücken auf den Bauch als  hätte er nie was anderes getan... ab jetzt müssen wir wohl wirklich so einiges in Sicherheit bringen. :-D

12. Februar 2010

Gemüserisotto

Also Begeisterung sieht anders aus. heute gab es zum ersten mal Gemüserisotto mit richtigen Reiskörnern drin. Aber so richtig zu schmecken, scheint es nicht. Das erinnert doch stark an Opa M., der auch soo gerne Reis isst. ;-)
Weil Paul nur ein paar Löffelchen gegessen hat, hab ich doch schnell noch eine Flasche Milch fertig gemacht. Als ich nach zwei Minuten wieder kam, sah er so aus. Und auch das erinnert an den Opa.. hihi

Und es geht doch - zumindest ein bisschen...

 
Paul trinkt. Juchu!! Zwar in Minischlückenchen, aber immerhin.  Bis jetzt hat er sich ja strikt geweigert, irgendwas außer Milch zu trinken. Kein Wasser, kein Tee, kein Tee mit Saft...nichts. Auch der tolle Tipp, er werde schon irgendwann was nehmen, wenn es nur immer angeboten wird, hat nichts gebracht. Vor einiger Zeit hab ich ihm diese schicke Trinklerntasse gekauft, die ihn aber auch nicht weiter begeistert hat.
Gestern haben wir es noch einmal versucht. Ich hab ihm genau erklärt, wo er anfassen muss und dass er daran ziehen muss, damit Wasser raus kommt.  Und was macht er? Schaut mich an, schnappt sich die Tasse, fässt sie richtig an und trinkt!! Ich muss ganz schön baff geguckt haben, war aber auch sooo stolz. :-D
Er hat für ihn wahnsinnige 15ml ! getrunken (ich habs abgemessen).
Zum Üben gabs später auch den Rest seiner Milchflasche aus der Tasse. Aber hier kam keine Reaktion. er hat nur Milch aus der Tasse getrunken, wenn ICH sie gehalten habe. Offenbar macht er ganz klar Unterschiede: Milch hat aus der Flasche zu kommen (zumindest für Paul), die Mama hält und sonst nichts; Wasser kommt dagegen aus der Tasse und nicht aus der Flasche. Da muss man erstmal drauf kommen! Jetzt heißt es also weiter mit der tasse üben. :-D

Damenbesuch...

Paul hatte gestern mal wieder Damenbesuch. Nele kam mit ihrer Mama endlich mal wieder zu Besuch. Die beiden hatten ihren Spaß und die Mamas wie immer auch. Es ist einfach zu süß, die beiden beim Händchenhalten zu beobachten (also Nele und Paul, nicht die Mamas!).Freundlicherweise hat ihr Paul auch sein Bettchen überlassen. Durch und durch ein richtiger Gentleman... :-D

 
Die Süßen, schon fast 8 Monate alt.


Juli (oder August 2009), aber auch schon mit ersten Annäherungsversuchen. (noch passen sie zusammen auf ein Spucktuch)

9. Februar 2010

Paul beim Babytüv (U5)

Am 22.1. stand bei uns laut gelbem Untersuchungsheft die U5 an. Gesagt, getan dachte ich. Aber so einfach wie ich dachte, sollte sich das ganze Unterfangen doch nicht herausstellen. Nachdem ich ewig und drei Tage unsere Ärztin nicht erreichen konnte, stellte sich heraus, dass sie jetzt endgültig in Rente gegangen ist (sie war wohl vor einiger Zeit schon mal in Rente und hat wegen akutem Ärztemangel nochmal ein paar Jahre dran gehängt). :-( Wirklich zufrieden war ich bei ihr auch nicht, weil nie die Zeit für eine Frage war; immer Hektik und immer geschah alles nur zwischen Tür und Angel. Meistens brauchte ich auch nur Überweisungen. Zum Glück war Paul bis jetzt noch nicht krank. Bei einem anderen Arzt, der viele kleine besondere Patienten hat, konnten wir leider noch nicht unterkommen, also mussten wir zur Vertretung in die Kinderklinik. (Heute morgen las ich doch mit Erstaunen, in der Zeitung dass Magdeburg mit 22(!) Kinderärzten statistisch(!!) überversorgt(!!!) ist.)

Nach einer anstrengenden Hinfahrt mit Bus und Bahn durch Eis und Schnee und einer 90 Minuten Wartezeit in der eigentlich leeren Praxis waren wir nach klein Kimberly-Cheyenne endlich dran.
Deshalb hier die Daten von Pauls Bestandsaufnahme nach 7 Monaten:

Gewicht: 8400g (bei Geburt 2130g)
Größe:    69cm  (bei Geburt 45cm)

Paul ist seit seiner Geburt ordentlich gewachsen und hat auch einiges zugelegt und liegt genau in der Norm. Auch sonst hat er sich von seiner besten Seite gezeigt. Hat mit der Ärztin geflirtet, sich den Spachtel in den Mund schieben lassen, sich gedreht (ich war so froh, dass er das zu dem Zeitpunkt schon konnte) und hat auch sonst alles mit sich machen lassen. Er hat sogar versucht die kleine Lampe der Ärtin zu klauen. :-D Sie war mit ihm zufrieden. Nur in der Bauchlage sei ihm die Muskelschwäche noch anzumerken, weil er noch keine Lust hat, sich lange auf seinen Ärmchen abzustützen. Ausdrücklich gelobt hat sie seinen Impfstatus. Obwohl mir unklar ist, wie der nicht in Ordnung sein sollte, wenn man sich an die empfohlenen Impftermine hält.
Ob wir beei dieser Ärztin bleiben, weiß ich noch nicht. Auf meine Frage nach einer Überweisung zum augenarzt zur Überprüfung (das kann ja zur Sicherheit nicht schaden), hat sie erstmal in ihr schlaues Buch geschaut, ob das bei Down-Syndrom nötig sei. Kurzum, wir haben keine Überweisung bekommen.
mal sehen, welche Lösung sich bis März auftut, denn spätestens dann werden wir ja neue Überweisungen brauchen.


Noch eine (un)erfreuliche Arztgeschichte:
Über mehrere Ecken kam mir zu Ohren, dass sich die Logopädien unseres SPZ wundert, dass ich ihr Paul noch nicht vorgestellt habe. Aber ich wundere mich ja auch, dass ich sie noch nicht kenne. Anders als bei allen anderen Kindern mit Down-Syndrom war sie bei uns nie an den Arztgesprächen beteiligt. Selbst auf meine Nachfrage bekam ich vom zuständigen Arzt nur die Auskunft, dass wir im Sommer 2010 erstmal schauen "müssten", ob bei Paul überhaupt Bedarf an  Logopädie bestehe. Nach einigem hin und her habe ich jetzt quasi hinter dem Rücken des Arztes, der das eigentlich anweisen müsste, einen Termin im März mit der Logopädin und freue mich wirklich sehr darauf! Schließlich kann man mit der logopädischen Förderung nicht früh genug anfangen.
Der besagte Arzt war auch erstaunt, wie schön, man doch mit Paul (damals genau 6 Monate alt) kommunizieren könne. Ich solle mich doch ruhig auch mal an meinem Kind freuen! (Diesen Hinweis lasse ich an dieser Stelle mal lieber unkommentiert.)

Soviel zum Ärztefrust... Fortsetzung folgt bestimmt

1. Februar 2010

Nur so...

...weil er so zuckersüß ist!

Im Laufstall

Erfahrungsgemäß ist es ja verdächtig, wenn ein Kind zu ruhig ist. So auch bei Paul. Oft "erwische" ich ihn dann bei seinem neusten und liebsten Hobby: einwickeln! Und nichts ist davor sicher. Paul schnappt sich jede Decke, jedes Tuch und jedes Bettlaken, das er irgendwie erwischen kann und wickelt sich dann darin ein. Ich weiß nicht, was genau er darran mag, aber auf jeden Fall sieht es lustig aus und scheint so gemütlich zu sein, dass es auchh mal zu einem Nickerchen einlädt. Vielleicht sind es ja auch frühe Versteckspiele. Frei nach dem Motto: Seh ich dich nicht, siehst du mich nicht!


Aber nicht nur zu ruhig ist verdächtig, sondern auch das Gegenteil. Mitunter wird so heftig rumgerumpelt, dass man fast an einen Ausbruchversuch glauben möchte.
 

Aber meistens strahlt Paul uns einfach nur an wie ein Honigkuchenpferd... :-)
"Spiel mit mir!"