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12. Mai 2010

Von Feierbiestern und einer Wasserratte

Wenn der Vater mit dem Sohne... Während ich am Wochenende mal die Gelegenheit nutzte, allein durch die Geschäfte zu ziehen, haben Paul und sein Papa zusammen mit den bayrischen Feierbiestern die gewonnene Meisterschaft gefeiert, zum Glück ohne die obligatorische Bierdusche. 
Doch kaum waren die Bayern genug bejubelt, gings gleich fröhlich mit St. Pauli weiter. Weil St. Pauli ausgerechnet zu seinem 100jährigen Geburtstag aufgestiegen ist, hat sich Paul sogar extra ins passende Outfit geworfen.
Die Weltmeisterschaft kann kommen. Wie sind vorbereitet: Pauli vor, noch ein Tor! 

Im Anschluss an die Fußballfeierei ging es direkt in Wanne. Und mit dem neuen Badering macht das Baden auch noch doppelt soviel Spaß wie sonst. In der großen Badewanne hat sich Paul als kleine Wasserratte entpuppt und endlich macht das Baden uns allen viel mehr Spaß, weil er dort genung Platz zum Toben und Plantschen hat.. :-)

endlich kann geplanscht werden..


pah...wer braucht da schon noch eine Babybadewanne. Die ist doch nur für Babys und ich bin doch schon so groß!

unsereWasserratte

So genug gefeiert und gebadet. Jetzt aber wirklich "gute Nacht"!

7. Mai 2010

Pulp Fiction

Paul wird immer mobiler und damit ist auch das DVD-Regal nicht mehr vor ihm sicher. Mit seiner ersten Filmwahl hat er seinen Papa schwer beeindruckt. Uma Thurman scheint gleichermaßen große und kleine Fans zu begeistern. :-D

15. April 2010

13. April 2010

Erwischt!

Paul war gestern plötzlich auffallend ruhig. So hab ich ihn am Couchtisch, mich ganz unschuldig angrinsend, entdeckt:
Oh, das ist schon toll, was man alles so im Regal finden kann. Aber weil Mama das gar nicht lustig fand, gings schnell zurück auf die Krabbeldecke. Keine zwei Minuten später war es schon wieder zu ruhig. Und tatsächlich bot sich wieder ein ähnliches Bild:


17. März 2010

Paul in der Kiste

Paul hat uns heute beim Aufräumen geholfen, damit kann man schließlich nicht früh genug anfangen ... :-D

21. Februar 2010

Guckguck, ich bins der Paul

 
 "Guck guck..."

 

1. Februar 2010

Nur so...

...weil er so zuckersüß ist!

Im Laufstall

Erfahrungsgemäß ist es ja verdächtig, wenn ein Kind zu ruhig ist. So auch bei Paul. Oft "erwische" ich ihn dann bei seinem neusten und liebsten Hobby: einwickeln! Und nichts ist davor sicher. Paul schnappt sich jede Decke, jedes Tuch und jedes Bettlaken, das er irgendwie erwischen kann und wickelt sich dann darin ein. Ich weiß nicht, was genau er darran mag, aber auf jeden Fall sieht es lustig aus und scheint so gemütlich zu sein, dass es auchh mal zu einem Nickerchen einlädt. Vielleicht sind es ja auch frühe Versteckspiele. Frei nach dem Motto: Seh ich dich nicht, siehst du mich nicht!


Aber nicht nur zu ruhig ist verdächtig, sondern auch das Gegenteil. Mitunter wird so heftig rumgerumpelt, dass man fast an einen Ausbruchversuch glauben möchte.
 

Aber meistens strahlt Paul uns einfach nur an wie ein Honigkuchenpferd... :-)
"Spiel mit mir!"

8. Januar 2010

Knut

Heute vor unserem  Haus: da hat wohl jemand "Knut" gespielt.:-D

17. Dezember 2009

"Reise nach Holland"

Viele von uns mit Down-Kindern, wenn nicht alle, werden diese Geschichte kennen. Ich habe sie in der ersten zeit nach der Down-Diagnose gelesen. Ich weiß nicht mehr, ob eine der Schwestern im Krankenhaus sie mir gegeben hat oder ob ich in einem Buch darauf gestoßen bin. Ich denke oft an sie, weil ich die Geschichte so schön, einfach und wahr finde. Deshalb hier noch einmal die "Reise nach Holland":

Ich werde oft gefragt, wie es ist ein behindertes Kind großzuziehen. Es ist wie folgt:
Wenn man ein Baby erwartet, ist das, wie wenn man eine wundervolle Reise nach Italien plant. Man deckt sich mit Reiseprospekten und Büchern über Italien ein un plant die wunderbare Reise. Man freut sich aufs Kolosseum, Michelangelos David, eine Gondelfahrt in Venedig, und man lernt vielleicht noch ein paar nützliche Brocken Italienisch. Es ist alles so aufregend. Nach Monaten ungeduldiger Erwartung kommt endlich der lang ersehnte Tag. Man packt die Koffer, und los gehts. Einige Stunden später landet das Flugzeug. Der Steward kommt und sagt: "Willkommen in Holland." "Holland?!? Was meinen sie mit Holland?!? Ich habe eine Reise nach Italien gebucht! Mein ganzes Leben lang habe ich davon geträumt, nach Italien zu fahren!"
Aber der Flugplan wurde geändert. Du bist in Holland gelandet, und da mußt du jetzt bleiben. Wichtig ist, die haben uns nicht in ein schreckliches, dreckiges, von Hunger, Seuchen und Krankheiten geplagtes Land gebracht. Es ist nur anders als Italien.
So, was du jetzt brauchst, sind neue Bücher und Reiseprospekte, und du mußt eine neue Sprache lernen, und du triffst andere Menschen, welche du in Italien nie getroffen hättest. Es ist nur ein anderer Ort, langsamer als Italien, nicht so auffallend wie Italien. Aber nach einer gewissen Zeit an diesem Ort und wenn du dich vom Schrecken erholt hast, schaust du dich um und siehst, dass Holland Windmühlen hat... Holland hat auch Tulpen. Holland hat sogar Rembrandts.
Aber alle, die du kennst, sind sehr damit beschäftigt, von Italien zu kommen oder nach Italien zu gehen. Und für den Rest deines Lebens sagst du dir: "Ja, Italien, dorthin hätte ich auch reisen sollen, dorthin habe ich meine Reise geplant."
Und der Schmerz darüber wird nie und nimmer vergehen, denn der Verlust dieses Traumes ist schwerwiegend.
Aber... wenn du dein Leben damit verbringst, dem verlorenen Traum der Reise nach Italien nachzutrauern, wirst du nie frei sein, die speziellen und wundervollen Dinge Hollands genießen zu können."
Emily Perl Kingsley

29. November 2009

Paul und Pauline

Pauline und Paul nehmen Kontakt auf. Zum Glück hat Paul noch keine Zähne, sonst hätte er Pauline bestimmt den Finger abgebissen, den sie ihm einfach mal in den Mund gesteckt hat. Paul hat sich darüber jedenfalls köstlich amüsiert (genauso wie die "vertauschten" Papas). hihi 

Nur so...

Endlich war ich mal schnell genug, um Paul beim Lachen zu fotografieren. :-D

21. November 2009

Früh übt sich...


...wer mal gut Kaffee kochen will!

Der Ohrendieb...

Letztens auf dem Sofa....

Paul noch ganz freundlich und friedlich, doch plötzlich  ...


schleicht sich von hinten ein ganz gemeiner Ohrendieb an.
Hilfe! Ich muss weg...

10. November 2009

Endlich zu hause..

Endlich zu hause angekommen, stellten wir fest, dass dort alles viel schöner und einfacher war als im Krankenhaus. Endlich keine Krankenhausatmosphäre, keine Überwachungsgeräte, die bei jeder Bewegung schrill piepsen und kein Krankenhausgeruch mehr. Plötzlich waren wir in unserer kleinen Wohnung nicht mehr zu zweit sondern zu dritt. Und ganz schnell war die Wohnung von Paul, Milchflaschen, Windeln und Spielzeug erobert.

kuscheln mit Mutti



 
Shaun und Co. passen auf


kleines Monster


trinken kann ja so anstrengend sein...
 

Hmm, will ich lieber essen oder schlafen, oder beides?


Man hat auch schon ordentlich zugelegt. (NOCH passt er ja in die Waage rein)